Autor: Kulturtussi

  • Kaffeehausszenen

    Nachdem in den 80er Jahren ein rasch voranschreitendes Cafésterben zu verzeichnen war, stellt man doch im Zuge von Starbucks und Co. erfreut fest, dass zumindest die Kultur des Kaffeetrinkens eine neue Mode geworden ist. Auch wenn natürlich der USA-Import trotz gemütlicher Fauteuils nicht an die früheren Kaffeehäuser heranreicht, so haben sie doch zumindest ein neues…

  • Les Demoiselles d’Avignon

    Was Sie schon immer einmal wissen wollten, aber nie zu fragen gewagt haben: welche Bilder sind eigentlich die wichtigsten Meilensteine der Kunstgeschichte und warum? Hier finden Sie in loser Folge die Kunstwerke, die einschneidende Veränderungen in der Kunst einläuteten oder für entscheidende Paradigmenwechsel stehen. Den Anfang machen „Les Demoiselles d’Avignon“ des legendären godfather of art:…

  • Erotische Welten im Museum

    Er schrieb über die Erotismen im alten Rom, schätzte Marquis de Sade und war ein Künstler, der sich auf kein Genre festlegen wollte:der Autor, Philosoph, Übersetzer und in seinen späten Jahren auch bildende Künstler Pierre Klossowski, der ab dem 22. Dezember im Museum Ludwig mit der Ausstellung „Gespräche ohne Worte“ präsentiert wird. Pierre Klossowski ist…

  • MoMA reloaded

    Das Museum of Modern Art in New York gilt als eines der erfolgreichsten, berühmtesten und wichtigsten Museen weltweit. Es hatte immer (!) gigantische Besucherzahlen und war erfolgreich wie kein Zweites. Dennoch kam vor 10 Jahren mit dem neuen Direktor Glenn Lowry ein Macher ans Ruder dieses Flaggschiffs der Kunstmuseen, der – damals für alle etwas…

  • Zwei Engländer in Köln

    Mit Natalie Bennett und Tony Smith zeigt Martin Turck zwei Liverpooler Künstler, die mit ihren Gemälden, Zeichnungen und Collagen vielfältige Möglichkeiten intellektueller Auseinandersetzung mit Bildräumen bieten. Die Wege der Ideenfindung, Experimentierfreude und handwerkliche Lösungen lassen sich bei beiden Künstlern nachvollziehen und laden ein zur Betrachtung und Versenkung. In der Ehrenfelder Galerie von Turck zeigt sich…

  • Kitsch as Kitsch can

    Ich muss zugeben: ich weiß nicht, woher dieser oft zitierte Satz stammt. Aber er ist untrennbar mit der Vorstellung von Bildern verbunden, die fern ab jeder Bedeutungstiefe einen leichten Schauer des Grauens neben dem des Wohlbefindens den Rücken herunter rieseln lassen. Bilder, die bis an die Grenzen des Aushaltbaren harmonisch, schön im Sinne von banaler…