Hui Buh

huibuh.jpg
Die Animation des Bully als Comicfigur.
Mittagspause bei meinen Großeltern. Die schliefen und wir Kinder hatten uns still zu verhalten. Damit wir etwas Unterhaltung hatten, wurde auf einem alten Modell eines Plattenspielers eine Platte aufgelegt. Meist Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Aber auch sehr gerne die Geschichte von Hui Buh, dem Schlossgespenst.
Zu Ehren meines kleinen Bruders, der heute 39 Jahre alt wird und immer noch originalgetreu das Heulen des Schreckgespenstes nachmachen kann, möchte ich heute schon auf den Kinostart eines weiteren Michael Bully Herbig Filmes verweisen.
Ich reiche eine eigene Kritik nach, wenn ich den Film gesehen habe!

Ähnliche Beiträge

  • Goyas Geister

    Am Donnerstag kommt ein Film von Milos Forman in die Kinos, der sich nach „Amadeus“ mit einem weiteren Genie des 18. Jahrhunderts beschäftigt: Francisco de Goya. Nach Carlos Saura, der bereits 2000 einen international wenig beachteten, aber durchaus sehr gelungenen Film über den Maler und die spanische Geschichte drehte, liefert Forman einen weiteren Beitrag zur…

  • PornfilmfestivalBerlin

    Es gibt sie doch, die Verbindung zwischen Kunst und Leben, ja, ganz besonders da, wo es um Sex geht. Das hat auch schon Andy Warhol gewusst, der in seinen Filmexperimenten jegliche Leidenschaft ausleben ließ („Blow Job“, 1964). Ein ganzes Filmfestival zeigt nun schon zum zweiten Mal in Berlin, welche Facetten der pornographische Film haben kann….

  • Werk ohne Autor

    [WERBUNG] Werk ohne Autor ist vor einiger Zeit im Kino gestartet und hat sogar schon eine Oscar-Nominierung eingeheimst. Gezeigt wird die Geschichte des fiktiven Künstlers Kurt Barnert, der aber biografische Züge von Gerhard Richter aufweist. Anhand dessen Lebensgeschichte wird deutsche Geschichte erzählt, die vor allem in die Darstellung der Kunstszene im Nachkriegsdeutschland mündet. Einen besonderen…

  • Kölner FilmhausKino muss bleiben

    Wo gibt es denn noch ein vernünftiges Kinoprogramm, das einen nicht mit Blockbustern zumüllt und das seinen Hauptakzent auf künsterlisch spannende Filme legt und nicht auf riesige Portionen Popcorn. Köln hatte die Nase vorn, was das anging. Zumindest solange der unabhängige Wille des Filmhauses zu einem solchen Vorsprung existierte. Der ist jetzt wegen – typisch…

  • Ritter, Tod und Teufel

    Albrecht Dürer, Ritter, Tod und Teufel, 1513 Das Landesmuseum in Münster hat eine interessante Idee verwirklicht, auf die Neueinrichtung der Mittelalter-Abteilung des Hauses aufmerksam zu machen: eine Reihe zum Thema „Mittelalter im Film“ weist Bezüge zur Sammlung der Abteilung auf und zeigt die Kunstwerke und kunsthandwerklichen Objekte in einem entsprechenden Setting. Macht sie auf diese…

  • Brinkmanns Zorn

    Er war die deutsche Antwort auf die Beat-Autoren. Sein Angriff auf Reich-Ranicki ist legendär und mit seinen Tonband-Aufzeichnungen ist er auch ein früher Medienkünstler. Nun kommt ein Film in die Programmkinos, der diese Tonband-Spaziergänge (wütend, wie es sein Image verlangte und in Ecken pinkelnd, wie es die Revoluzzerehre gebot) mit einem Schauspieler nachstellt.

5 Kommentare

  1. ja, bitte. Ich bin nämlich so hin- und hergerissen, ob sich der Film allein wegen Christoph Maria Herbst lohnt. Er so mit fescher Perücke. Könnte ja ganz interessant sein. Ansonsten vielleicht doch eher was für Kinder, hm?
    Ach so: und in´s Kino dann 1 RIPPE Schoki, ein ca. 3 Jahre altes Wrigleys-Kaugummi nebst 3 Gummibärchen mitnehmen, ja?

  2. Also, ich sah gestern ein „The making of…“ vom Film. Nach „Stromberg“ natürlich!!!
    Und weiß auch noch nicht so recht, ob der Film ein cineastisches Vergnügen bereiten wird. Auf jeden Fall sollen die tschechischen Bühnenbildner wahre Meister sein. Die Ambitionen des Regisseurs allerdings, etwas zwischen Caspar und Harry Potter zu schaffen, verstehe ich persönlich jetzt so gar nicht. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich befürchte, es wird ein müder Abklatsch von Caspar werden-

  3. Interessant fand ich dazu die Kritk des von mir geschätzten „Moonshade“ in der OFDb-Filmdatenbank. Sein Fazit:
    Das Endergebnis lässt einen recht häufig lächeln, aber Lacher gibt es fast keine. Amüsant, aber total harmlos kommt das Geschehen her, es fehlt an Ecken und Kanten, am Besonderen, am Unvergesslichen.

  4. Hugo Ball
    Das Gespenst
    Gewöhnlich kommt es, wenn die Lichter brennen.
    Es poltert mit den Tellern und den Tassen.
    Auf roten Schuhen schlurrt es in den nassen Geschwenkten Nächten und man hört sein Flennen.
    Von Zeit zu Zeit scheint es umherzurennen Mit Trumpf, Atout und ausgespielten Assen.
    Auf Seil und Räder scheint es aufzupassen Und ist an seinem Lärmen zu erkennen.
    Es ist beschäftigt in der Gängelschwemme Und hochweis weht dann seine erzene Haube, Auf seinen Fingern zittern Hahnenkämme,
    Mit schrillen Glocken kugelt es im Staube.
    Dann reißen plötzlich alle wehen Dämme
    Und aus der Kuckucksuhr tritt eine Taube.

Kommentar verfassen