Werkstätten der Graphik

Seit kölschen 11 Jahren ist die Kölner Graphikwerkstatt in der Südstadt eine feste Institution. Und in Liverpool gibt es die druckgraphische Abteilung an der dortigen Universität. Ausgehend von einer schon länger inszenierten künstlerischen Städtepartnerschaft („Eight Days A Week“)hat man nun aus dieser Spezialisierung auf dem Gebiet der Druckgraphik eine feine Kooperation geschaffen, die jetzt in Köln gezeigt wird.
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Ein gemeinsames Thema und die gleiche Technik! Es geht um den künstlerischen Schaffensprozess, der gerade in der Graphik sehr subtil nachvollziehbar ist. Dabei spielen vor allem auch die Auseinandersetzungen mit Texten und Zeichen eine Rolle, die in den feinen Linien des Druckes nachvollziehbar gemacht werden. Der Initiator der Aktion ist Neil Morris, Dozent und Leiter der druckgraphischen Abteilung an der Liverpooler Universität. Er bat verschiedene Künstler aus Köln und Liverpool zum Arbeiten in sein Zentrum und stellte ihnen allen dieselbe Thematik, die unter dem Titel „Injured Text, a Common Language?“ zusammengefasst wurden.Das Ergebnis ist nun in der Kölner Graphikwerkstatt zu sehen.
Die von Neil Morris und Pete Clarke kuratierte Ausstellung war schon in Preston, England, zu sehen und wird im November auf der Liverpooler Biennale gezeigt werden. In Köln ist eine Auswahl zu sehen mit Werken von Guiseppe di Bernardi, Tracey Brown, Pete Clarke, Paul Davidson, Georg Gartz, Neil Morris, Patrick Thomas, A.Vietz, Jutta Vollmer, Walter Wolf und Tine Wille.
Sie alle sind dem Kulturprojekt „Eight days a week“ verbunden, in dem sich seit 1998 Künstlerinnen und Künstler aus Köln und Liverpool zu Informations- und Arbeitsaustausch treffen.
Injured Text / Gedruckte Zeichen
Vernissage:
Sonntag, 27. August 2006
16 bis 19 Uhr
es spricht Renate Schneider, MA
Ausstellungsdauer:
27. August bis 22. September 2006
Öffnungszeiten:
freitags 17 bis 19 Uhr und sonntags 16 – 19 Uhr
oder nach Absprache

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