The Rich and Famous

Heute vor zehn Jahren starb eine der am meisten fotografierten Celebreties bei einem Autounfall, an dem wohl auch die Meute der Paparazzi nicht unschuldig gewesen sind. Das, was dann folgte war eine noch nie da gewesene öffentliche Trauer, die ganz neue Dimension der Verehrung von Stars und Berühmtheiten auftat. Das, wofür Lady Di stand, ist selbstverständlich auch die Kehrseite der Berühmtheit, die Verzweiflung hinter der schönen Fassade und die Fragwürdigkeit von öffentlichen Bildern. Es gibt jedoch auch eine andere Seite, die einige Fotografen aufgetan haben, die ein ganz besonderes Lebensgefühl einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe eingefangen haben. Zu ihnen gehörte auch Edward Quinn, der in den fünfziger und sechziger Jahren zauberhafte Momente von Stars und Sternchen zeigte.
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Die Galerie Boisserée präsentiert ab dem 12. September mit der Ausstellung „The Rich and Famous“ einen ausgewählten Reigen schönster Fotoarbeiten des Society-Fotografen.
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Nicht nur die verschiedenen Augenblicke, die uns Quinn mit seinen wundervollen Aufnahmen wiedergibt, sind bemerkenswert, sondern auch die Feinheiten der fotografischen Techniken. Hier ist die Galerie Boisserée zu loben, die sich mit äußerster Sorgfalt auch um die Vermittlung der Fotokunst verdient gemacht hat und solche Schätze wie Vintage-Abzüge ans Licht bringt. Das sind limitierte Abzüge, die meist von Hand des Fotografen selbst geschaffen wurden und natürlich eine völlig eigene Aura besitzen.

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