„Sourire Khmer“

Lachen ist gesund! Neben dem lauten karnevalistischen Gelächter, das wir allerorten derzeit zu hören bekommen, gilt es jedoch das „innere“ Lächeln der stillen Einkehr zu entdecken und hierzu liefert die Kulturtussi eine kleine Anregung. „Sourire Khmer“ – so nennen es die Franzosen. Ein Lächeln, das einem heute noch in Kambodscha überall begegnet, in diesem lange Zeit vergessenem Königreich am Mekong. Im Herzen Indochinas gelegen, ist das heutige Kambodscha etwa halb so groß wie Deutschland, wird aber nur von ca. 13 Millionen Menschen, die zu 90 Prozent dem Volk der Khmer angehören, bewohnt. Die wechselvolle Geschichte, vom Großreich Angkor über das Kolonialprotektorat der Franzosen bis hin zum Terrorregime der Roten Khmer prägten und prägen das Gesicht, die Menschen und das Leben Kambodschas bis heute. Wer sich zwischen dem, zum Teil von Dschungel überwucherten Weltwunder Angkor Wat und den abseits der Touristenrouten gelgenen Dörfer der Reisbauern bewegt, wird ein stilles, bescheidenes, tief mit seinen Traditionen im Buddhismus verwurzeltes Land finden, dass für seine Besucher immer ein Lächeln bereit hält. Ein Lächeln, bereits von den Steinmetz-Künstlern des Angkor Reiches vor 800 Jahren eingefangen, auf den über 1000 Gesichtern der himmlischen Apsara Tänzerinnen in den unzähligen Tempeln des Landes.
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Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt eine viel gelobte Ausstellung zum Thema „Angkor – Göttliches Erbe Kambodschas“. Die Ausstellung läuft noch bis einschließlich 9. April 2007
Diese Ausstellung bietet zum ersten Mal in Deutschland die Gelegenheit in großem Umfang Kunst zu sehen, die seit ihrem Bekanntwerden in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Kunst interessierte Publikum Europas fasziniert und in Staunen versetzt hat. Der Name Angkor steht seither für geheimnisvolle, unüberschaubar ausgedehnte Tempelanlagen im Dschungel Kambodschas, die auch heute noch eine Vorstellung von ihrer einstigen Pracht geben können. Angkor war der Höhepunkt einer Zivilisation, die sich in den ersten Jahrhunderten n. Chr. zu entwickeln begann. Aus dem 6. Jahrhundert sind die ersten buddhistischen und brahmanischen (hinduistischen) Kunstwerke überliefert.Welcher Geist steht hinter den überwältigenden Tempelanlagen, welchen Gottheiten waren sie geweiht, auf Grund welcher sozialen und ökonomischen Struktur konnten sie errichtet werden? Wie sah die Gesellschaft aus, die derartige Leistungen zu vollbringen im Stande war? Welches Selbstverständnis hatten ihre Könige? Dies sind Fragen die sich jeder stellt, der das alte Kambodscha kennen lernen möchte. Hier setzt die Ausstellung an. Sie bietet nicht nur die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Vielfalt der Kunst zu verschaffen, sondern greift auch die wichtigsten kulturgeschichtlichen Themen auf, so dass die Besucher eine Vorstellung vom historischen, sozialen und religiösen Kontext der Werke bekommen.Fast 140 Steinplastiken, Bronzefiguren und Holzskulpturen sowie Silberarbeiten und Malereien werden aus dem Nationalmuseum in Phnom Penh nach Bonn kommen. Zuzüglich leihen das Indische Museum in Berlin und das Musée National des Arts Asiatiques Guimet in Paris Objekte aus. Die Ausstellung liefert einen einzigartigen Überblick über die Kultur Kambodschas, beginnend im 6. Jahrhundert mit Steinskulpturen aus den vorangkorianischen Königreichen Funan und Zhenla. Das zentrale Thema ist jedoch die Kunst und Architektur der Angkor-Periode (9.-13. Jh.). Dabei werden auch Fragen der Wasserwirtschaft, des Reisanbaus und der Handelsbeziehungen erörtert, da sie die Grundlage für den außerordentlichen Reichtum des Landes bildeten.
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Das Hevajra-Tantra ist einer der wesentlichen Lehrzyklen der Anuttara-Tantra Klasse. Hevajra war die Medationsgottheit (Yidam) vieler alter Meister der Tantras.

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