Mondrian kennt jeder

Piet Mondrian ist einer der am meisten rezipierten Künstler der Moderne. Jeder kennt seine farbintensiven Bilder der zwanziger Jahre, die die Modeszene und das Design seit den sechziger Jahren reflektierte. Gut möglich, dass man sich bereits ein bisschen übersehen hat an den bunten Geometrien. Dennoch sollte man die Gelegenheit nicht versäumen, die sich ab heute im Kölner Museum Ludwig bietet. Nämlich die, sich einmal näher mit diesem Mondrian zu beschäftigen, sich anzuschauen, wo er herkommt und welche Grundlagen er für die radikalen Ideen seiner Zeit hatte. Die Kulturtussi liefert eine kleine Sammlung interessanter Mondrian-Fundstücke als Vorbereitung!


Zur Einstimmung empfehle ich einen ganz wunderbaren Film bei You tube, der zeigt, wie sich Mondrians Neoplastzismus aus einer besonderen Erfahrung der Natur heraus entwickelte.

Dazu passend möchte ich hier ein Bild von Caspar David Friedrich aus dem Wallraf-Richartz-Museum präsentieren, das man sich durchaus auch als eine Vorstufe zu den neoplastischen Bildern vorstellen könnte, wenn man sich auf die vertikalen und horizontalen Linien konzentriert.
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Caspar David Friedrich, Flussufer im Nebel, 1820/25
In der Aufstellung dürfen natürlich die beiden berühmtesten Umsetzungen der Kunst Mondrians in Design nicht fehlen!
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Yves St. Laurent, Mondrian-Kleid aus den frühen 60er Jahren
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Das Stuhl gewordene Mondrian-Bild! Zunächst nichtfarbig vom Architekten und Designer Gerrit Rietveld 1918 als Experiment aus einem Brett geschaffener Stuhl, der 1923 die farbige Fassung erhielt und so zu einer Skulptur im Sinne von De Stijl wurde.
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Auch so etwas gibt es: die Werbung von L’Oreal mit Mondrian-Motiven
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Und hier für alle, die sich einen echten Mondrian nicht leisten können, dennoch aber der Sammelwut erlegen sind: die Mondrian Uhren!
Sicher lohnt es sich, nochmal das Netz zu durchforsten nach Beispielen für die „Verwurstung“ von Mondrians Kunst. Ich freue mich über Kommentare und weitere Fundstücke!!

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