Junges Museum

Eine tolle Initiative und im Zeichen von Zeiten, in der Vernetzung alles ist: die jungen Kunstfreunde vereinigen sich in insgesamt 10 deutschen Museen zu einem Netzwerk der besonderen Art und feiern am 1. Juni eine riesige Party. Selbstverständlich nehmen auch die Kölner daran teil, sind sie doch die jungen Kunstfreunde der ersten Stunde. Zunächst aber wird nur im Museum Ludwig gefeiert. Mit einem pfiffigen Programm (das für meine Begriffe ruhig noch ein bisschen pfiffiger sein könnte – Führungen und Frontalgespräche scheinen mir ein wenig altbacken für die junge Klientel!!) wird die erste bundesweite Kunstnacht unter dem Motto „Heimat:Museum“ gefeiert. Klasse! Und Heimat kommt anscheinend bei den Jungs und Mädels gut an…
junge_kunstfreunde.jpg


Freitag, 1. Juni 2007
Heimat:Museum
1. bundesweite Kunstnacht
Museum Ludwig, Beginn 20 Uhr
6 Euro VVK, 8 Euro Abendkasse
20-23 Uhr Führungen durch die Ausstellungen
Ab 23 Uhr Dj Phono von Deichkind

Auch der Abend paßt sich ganz dem Thema Heimat an.
Das Programm:
20.00 bis 23.00 Uhr
Live-Jazz im Foyer mit Till Kammertöns Quartett von der Musikhochschule Köln
Lounge & Cocktails auf der Dachterrasse, mit DJ UND ICH
Führungen (Treffpunkt am Stand der jungekunstfreunde)
20.00 Uhr
Aus alt mach neu, aus neu mach alt?
Die Restaurierungswerkstätten des Museum Ludwig
Restauratorinnen des Museum Ludwig, ca. 1h
(max. Teilnehmerzahl: 15 Personen; Anmeldung am Stand der jungekunstfreunde )
20.15 Uhr
Heimat:Schenken – der „Junge Ankauf“. Junge Sammler werden zu Mäzenen
Dr. Carla Cugini (Geschäftsführerin der Gesellschaft für Moderne Kunst), ca. 30 Min.
20.30 Uhr
Bei Haubrich. Vom Wohnzimmer ins Museum
Paola Malavassi M.A. (Assistentin der Museumsdirektion), ca. 30 Min.
21.00 Uhr
Was will die Qualle denn? Die Sonderausstellung zur Fotografie der Gegenwart
Ulrich Tillmann (Agfa Photo-Historama), ca. 1 h
21.15 Uhr
Heimat:Köln: Das Architekturkonzept des Museumsbaus
Dipl.-Ing. Jens Morsch (Projektleiter des Museumsumbaus), ca. 30 Min.
21.30 Uhr
Aus alt mach neu, aus neu mach alt?
Die Restaurierungswerkstätten des Museum Ludwig
Restauratorinnen des Museums, ca. 1h
(max. Teilnehmerzahl: 15 Personen; Anmeldung am Stand der jungekunstfreunde)
21.45 Uhr
„Ma’alot“ – Das Geheimnis der Zahlen
Dani Karavans Environment vor dem Museum Ludwig. Eine Interpretation.
Marten Marquardt (Leiter der Melanchthon-Akademie), ca. 40 Min.
22.00 Uhr
Kabakovs Zimmer. Eine persönliche Wahl von Gérard Goodrow
Dr. Gérard Goodrow (Direktor der Art Cologne), 20-30 Min.
22.15 Uhr
Die Heimat des Pop: Die Pop-Art Sammlung des Museum Ludwig
Dr. Ulrich Wilmes (Museum Ludwig), ca. 30 Min.
ab 23.00 Uhr
Party im Foyer mit DJ PHONO (Deichkind) + DJ FUNGKIEBASSBETON

Ähnliche Beiträge

  • Lustiger Seitenhieb auf den Kulturbetrieb

    Mit obsessiver Sorgfalt trachtet Leonardo da Vinci, die Strukturen der digitalen Informationstechnologie zu verstehen und einen radikal artifiziellen Kontext als Kanonisierungssystem ad absurdum zu führen. Das Singuläre der als Hommage an Gilles Deleuze konzipierten Arbeit „Mona Lisa“ ist die Individualität durch Autorschaft. Das ist ein Auswurf der sogenannten „Bürgelmaschine“ – einer kleinen Gemeinheit gegenüber dem…

  • Abschied vom Regen

    Jetzt bin ich eben aber zum letzten Mal einem Regenguss entronnen für diesen Sommer! Ehrlich, was soll das denn mit diesem Mistwetter bitteschön? Aber für eine Kulturtussi bietet sich zumindest ein Anlass, darüber nachzudenken, was es für wunderbare Bilder mit „Regen“ als Sujet geben könnte. Na klar, eines drängt sich dem Kunstkenner sofort ins Gedächtnis,…

  • Au weia – Brillo!

    Skandal! Skandal! Die Brillo-Boxes sind nicht echt! Einige zumindest. Sie wurden von einem schwedischen Tischler 1990 angefertigt. Pontus Hultén wollte sich wohl eine Kleinigkeit hinzu verdienen zum kargen Ausstellungsmacher-Gehalt! Warhol hatte eine Ausstellung 1968 auf Einladung Hulténs im Stockholmer Moderna Museet mit unzähligen Brillo Kartons bestückt. Aus Ermangelung genügender „ready mades“ ließ er dann einfach…

  • MoMA reloaded

    Das Museum of Modern Art in New York gilt als eines der erfolgreichsten, berühmtesten und wichtigsten Museen weltweit. Es hatte immer (!) gigantische Besucherzahlen und war erfolgreich wie kein Zweites. Dennoch kam vor 10 Jahren mit dem neuen Direktor Glenn Lowry ein Macher ans Ruder dieses Flaggschiffs der Kunstmuseen, der – damals für alle etwas…

  • Berliner Bahnhof

    Er ist einer der größten Kreuzungsbahnhöfe Europas und steht auf einer Art „grüner Wiese“ mit viel Platz um sich herum: der neue Berliner Hauptbahnhof, der im Mai diesen Jahres triumphal zum Wohle der Reisenden eröffnet wurde. Die Homepage der Deutschen Bundesbahn feiert das filigrane Bauwerk, das für sie eine logistische Herausforderung darstellte und immer noch…

  • Grand Tour

    Schon ab dem 16. Jahrhundert gab es die Tendenz zu reisen, um sich zu bilden. Im 17. Jahrhundert war dieses als Abschluß der Erziehung für junge Adelige nahezu ein Muß. Gerne in Begleitung eines älteren Herrn, der als Lehrer und Reiseleiter gleichermaßen für die „Grand Tour“ verantwortlich zeichnete. Einer der bekanntesten Bildungsreisenden – natürlich nach…

3 Kommentare

  1. Jetzt war ich gerade einen Moment lang wegen Terminkollision beunruhigt, aber ein Blick auf die HP der Jungen Kunstfreunde konnte mich beruhigen: die Party ist am 1. Juni, nicht am 2.! :o)

  2. Auweia!! Da hab ich mich von der Überschrift des Newsletters (dem 2.) blenden lassen. Das ist nahezu unverzeihlich, ich gebe mir demnächst die größte Mühe, dass die Termine, die ich einstelle, stimmen. Ich will ja die Menschen animieren, zu den Events zu gehen und da sollen sie nicht unsicher werden, ob und wann die stattfinden!!!
    Danke fürs Aufpassen ;-))

Kommentar verfassen