Grand Tour

Schon ab dem 16. Jahrhundert gab es die Tendenz zu reisen, um sich zu bilden. Im 17. Jahrhundert war dieses als Abschluß der Erziehung für junge Adelige nahezu ein Muß. Gerne in Begleitung eines älteren Herrn, der als Lehrer und Reiseleiter gleichermaßen für die „Grand Tour“ verantwortlich zeichnete. Einer der bekanntesten Bildungsreisenden – natürlich nach Italien, was damals zum absoluten Vorbild aller Kulturbeflissenen geriet – war Goethe, der immer wieder auch aufs Genaueste von den Vorteilen der Bildungsreise geschrieben hat.
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Musste man früher noch mühsam mit bepackten Kutschen und ständigen Achsenbrüchen von Ort zu Ort reisen, so ist das heute im Kultursommer 2007 natürlich einfacher denn je. Venedig, Basel, Kassel und Münster – das ist ja alles ein Katzensprung. Und damit man die moderne Grandtour auch bestens vorbereitet unternehmen kann, hilft eine gemeinsame Plattform dieser vier Kulturereignisse, die auch gleichzeitig die Möglichkeiten der vereinten Marketingstrategien zu nutzen weiß.
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Die Idee ist gut, der Ansatz vielversprechend, auch wenn man sich doch ein bisschen mehr Servicequalität als nur die Zusammenführung verschiedener Buchungsplattformen gewünscht hätte. Aber das Ganze ist sicher ausbaufähig und ich freue mich auch auf meine persönliche Grandtour, von der ich selbstredend berichten werde.

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