Die Nacht wird wieder lang

Man kann sie schon gar nicht mehr zählen, die langen Nächte der Kölner Museen und deswegen kommt auch das Programm diesmal ohne Numerierung aus. Sie ist mittlerweile zur Marke geworden, die „Lange Nacht„. Und das Konzept – vor Jahren musste die Stadtrevue noch Überzeugungsarbeit an den Museen leisten – wurde bereits in vielen Städten und von anderen Sparten (Theater) kopiert. Anscheinend lockt es das kulturbeflissene Publikum in der Nacht besonders.
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Musik hat immer schon den besonderen Reiz der langen Museumsnacht ausgemacht und vor allem im Museum für Angewandte Kunst wurde der spannenden Tradition elektronischer Musik gedacht, die ja von Köln aus in die Welt hineinschallte. In diesem Jahr tritt der legendäre Holger Czukay dort auf und präsentiert „eine Nacht im 21. Jahrhundert“ aus Anlaß seines bevorstehenden 70. Geburtstages (mein Gott, wie die Zeit vergeht…) Eigentlich könnte man die ganze Nacht im MAK verbringen und den CAN Musiker feiern.
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Aber es gibt ja so viele schöne Dinge, die man unbedingt noch mitnehmen sollte. Die Kulturtussi empfiehlt (meist schafft man nicht mehr als 3 Events!!)
20.00 Uhr Museum Ludwig
„Kippenberger – Popstar, Markenname, Klassiker der zeitgenössischen Kunst“
Daniel Kothenschulte moderiert ein Gespräch mit Susanne Kippenberger, der Schwester des Künstlers. Anschließend auch sehenswert: Kippenberger – der Film“
22.00 Uhr Wallraf-Richartz-Museum
Der Kölner Schauspieler Tomasso Tessitori liest aus ben Simplicissimus und wird von Matthias Schriefl auuf der Trompete begleitet. Die neu gestaltete Barockabteilung in ganz besonders spannender Interpretation.
0.45 Uhr Sk Stiftung Kultur / Tanzarchiv
Der Abend des Tanzarchivs steht unter dem Motto „Stepptanz“ und zeigt mit den drei Jungs vom Kölner Swinger Club erstklassiges musikalisches Jazzhandwerk, wobei 40 Jahre Musik- und Popgeschichte völlig neu präsentiert werden.
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Eine gute Variable im Timetable könnte „Kolumba“ sein. Getreu dem sehr puristischen Vermittlungskonzept wird es dort auch keine bestimmten Aktionen geben, sondern die Kuratoren stehen die lange Nacht über zur Verfügung für Gespräche. Wunderbare Gelegenheit!

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