Autor: Kulturtussi

  • Wie werden wir morgen leben?

    Das urbane Umfeld mit seinen Zeichen und Systemen, seinen Möblierungen und Architekturen prägt – oft auch auf ganz unbewusste Weise – seine Bewohner. Großstadt ist ein Phänomen, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals auftauchte und auch schon damals von Soziologen, Philosophen und vor allem auch Künstlern analysiert wurde. Der Aspekt des „Gestalteten“ ist derzeit…

  • Tiefer hängen! Eine Rezension

    In seinem Buch „Tiefer hängen“ hat Wolfgang Ullrich den Umgang mit der Kunst pointiert analysiert.Am Anfang steht jedoch eine hübsch erzählte Anekdote, die den kritischen Unterton der nachfolgenden Betrachtungen auf angenehme Weise ‚erdet‘. „Live is great“ ruft da jemand nach dem Besuch eines Kunstmuseums aus und Ullrich hat recht: wenn Kunst solche Reaktionen hervor zu…

  • : immer, alles, nie

    Georg Gartz
    Bilder, Installationen in der Kunsthalle Kalk 1999
    Immer versucht der Maler in seinem Bild alles zu erreichen. Nie erreicht man immer alles. Diese Feststellung soll nicht etwa auf die Vergeblichkeit jeden Tuns, sondern vielmehr auf die Ablehnung des Apodiktischen verweisen. Es gibt immer mehrere Lösungen, alles ist möglich, es ist nie zu Ende.

  • L’Art et l’Amour

    Sie galten als „Bonnie und Clyde“ der Kunstgeschichte und lieferten mit ihren Arbeiten mit die wichtigsten Beiträge der Kunst der 60er Jahre. Jetzt zeigt das Museum Tinguely in Basel die Ausstellung „Niki & Jean, L’Art et l’Amour“. Eine wunderschöne, berührende Ausstellung, die vom 29. August bis zum 21. Januar läuft und in Kooperation mit dem…

  • Zum Sterben schön!

    Edvard Munch, Das Mädchen und der Tod, 1894, Graphiksammlung ‚Mensch und Tod‘ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf L’art macabre, damit lassen sich Werke passend beschreiben, die sich mit dem Tod auseinander setzen. Dabei wird vor allem auf Widersprüchlichkeiten und Schockeffekte gesetzt. So wie die exzentrische Bildgattung „Totentanz“, die die Illusion der unbekümmerten Lebensfreude mit dem Schrecken des…

  • Do it yourself – Picasso für Anfänger

    „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben ein Kunstwerk geschaffen!“ Das ist die fröhliche Belohnung, die einem entgegenpopt, wenn man denn seinen selbstgestalteten Picasso-Kopf in die „Gallery“ eingestellt hat. Wieder einmal eines der immer mehr werdenden Malvorlagen im Netz, bei denen man aus vorgefertigten Einzelteilen eigene Bilder schaffen kann. Eigentlich mag ich sowas ja nicht! Denn mit Kreativität…

  • Hommage an Heinrich Heine

    Sonntag, 10. September 2006, 19.00 Uhr „Von Liebe, Tod und Leidenschaft. Hommage an Heinrich Heine” Trio Contraste: Rainer Berger/ Flöte, Tobias Röthlin/ Viola, Stephan Schäfer/ Gitarre und Sprecher: Josef Tratnik Das Käthe Kollwitz Museum Köln bietet einmal mehr in der Reihe „Dialoge“ eine musikalisch-literarische Veranstaltung, die sich auch thematisch mit den Werken der Künstlerin auseinandersetzt….

  • Robert Rauschenberg und die Beat Generation

    Robert Rauschenberg gilt als einer der Hauptvertreter der amerikanischen Kunst des 20. Jahrhunderts und ist seit den sechziger Jahren ein Superstar der internationalen Kunstszene.Im legendären Black Mountain College lernte Rauschenberg in den fünfziger Jahren mit John Cage (Musiker) und Merce Cunningham (Tänzer, Choreograph) die beiden zentralen Figuren der Avantgarde der 50er Jahre kennen. Sie bildeten…