Lieblings-Blog

Ach, das kommt mir gerade recht, dass mir die liebe Maria von ART[in]CRISIS ein Blogstöckchen zugeworfen hat. Oder mich für den Liebster Award nominiert hat. Wie auch immer, es wird gerade mal wieder ein Netz durch die Blogger-Szene gespannt. Und ich klinke mich da gerne ein. Zum einen, weil ich gerade an meinem Montags-Post hänge. Und gleichzeitig aber diese Woche auch noch andere Blogbeiträge schreiben muss. Da freue ich mich über die Vorlage der 11 Fragen. Danke dafür, Maria. (Wie das mit dem Liebster-Award funktioniert, beschreibe ich dann weiter unten, ja?).

 

Wie kommst du zu den Themen für dein Blog?

Ich arbeite sehr assoziativ. Man stelle sich das wie eine Art Mind Map vor. Viele Themen – wie zum Beispiel die Kunstvermittlung – liegen mir beruflich sehr am Herzen. Darum herum ergeben sich dann oft aktuelle Anlässe (die Banalisierungs-Debatte oder das Ding mit den Emojis) und ich reagiere darauf. Da ich mir einen gewissen Posting-Rhythmus auferlegt habe (s.o.), suche ich auch schon mal gezielt nach Aufhängern.

Was bedeutet Bloggen für dich?

Mich zu Wort melden, meine Sicht der Dinge darzustellen, mich einmischen. Das ist ein wichtiger Impuls für das Bloggen. Es sind aber auch sprachliche Fingerübungen. Ich schreibe einfach gern!

Wie erklärst du Nicht-BloggerInnen dein Blog?

Ich schreibe im Internet über Kunst und Kultur! Und das wird von einem großen Netzwerk an Kulturschaffenden gelesen. Wir tauschen uns darüber aus.

Wie wirkt sich Bloggen auf dein Privatleben aus?

Sehr positiv 🙂 Ich schleife Julian schon mal gezielt zu Ausstellungen oder Veranstaltungen mit, über die ich dann gerne bloggen will. Er findet es gut. Ansonsten gibt es keine besonderen Auswirkungen. Meine Familie liest mein Blog eher nicht! Ich verbringe jetzt auch nicht übertrieben viel Zeit mit dem Bloggen.

Welche Ausstellung hat dich am meisten beeindruckt und warum?

Es gibt immer wieder Ausstellungen, die mich beeindrucken. Da ich ja schon lange im “Geschäft” bin, erlaube mir, dass ich ein bisschen weiter in die Vergangenheit reise. Da gab es 1997 eine Ausstellung im Museum Schnütgen, die mich wirklich nachhaltig begeistert hat. Joseph Beuys und das Mittelalter hieß sie. Es war toll, dort durch die Beuyssche Materialästhetik die mittelalterlichen Ausstellungsobjekte neu zu sehen. Vor allem hat mich diese Verbindung von Vergangenheit und Zeitgenössischem fasziniert. Seit dem bin ich ein noch größerer Beuys-Fan.

Twitterst du? Warum?

Jaaaa! Mein Lieblings-Netzwerk. Ich mag Twitter, wenn es in Echtzeit so viele Möglichkeiten des Austausches gibt. Weil man dort miteinander spielen kann. Dinge ausprobieren, wie zum Beispiel ein Twitter-Interview. Ich mag es, dort Kultur in kleinen Häppchen zu servieren. Und ein direktes Feedback zu erhalten. Ich liebe meine Twitter-Timeline!

An welchem Ort schreibst du am liebsten?

Ganz klar an meinem Schreibtisch mit meinem großen Rechner. Weil ich dort alles geparkt habe, auf das ich Zugriff haben möchte beim Bloggen. Meine Bilder zum Beispiel. (Oh, da fällt mir ein, ich muss mir noch ein Bildchen für diesen Beitrag aussuchen…). Ich habe auch gerade im Urlaub auf meinem Tablet gebloggt. Aber da fehlt dann immer irgendwas. Und ich kann am schnellsten Tippen, wenn ich meine normale Tastatur habe. Die Ideen für meine Blogbeiträge entstehen dafür dann an allen möglichen Orten. Beim Wandern oder Autofahren. Da überlege ich auch schon erste Sätze für den Einstieg.

Dein Lieblingsessen ist …?

Orrr … viele Dinge schmecken mir gut. Aktuell stehe ich total auf Melone-Schafskäse-Salat 🙂 Ich mag aber auch Pellkartoffeln mit Kräuterquark unglaublich gerne. Das ist so ein Kindheits-Essen, was mir bis heute immer wieder auf den Teller kommen darf!!

An welchen Ort würdest du gerne einmal reisen?

Mh, ich bin eigentlich schon recht gut rumgekommen. War mehrmals in Mexiko. Für das Goethe-Institut schon zweimal in Afrika. Nach Asien hat es mich bisher noch nicht so gezogen. Wenn ich aktuell einen Wunsch frei hätte, würde ich gerne mal wieder in die Toskana reisen. Das mache ich vielleicht auch bald mal wieder. Mir fällt gerade auf, dass in der heutigen Zeit diese Frage ein wenig ihren Zauber vorloren hat, oder? Früher gab es solche Reiseziele, die in weiter Ferne schienen. Heutzutage fliegt man mal eben um die halbe Welt und es ist gar nichts dabei.

Würdest du davon auf deinem Blog berichten?

Na klar. Reisen und Kultur vereinen sich ja auf das Vortrefflichste. Wann immer ich unterwegs bin, springt auch immer ein Blogbeitrag dabei raus.

Welchen Beitrag planst du als Nächstes?

Am Mittwoch will ich die Danh Vô Ausstellung im Museum Ludwig besuchen und darüber dann schreiben. Ich habe mir ja dieses 10er-Programm auferlegt und das startet jetzt!

 

Okay, an dieser Stelle noch mal die Erklärung, was das mit dem Liebster-Award sein soll. Das hat irgendwer mal erfunden, um die Bloggerszene ein bisschen mehr untereinander zu vernetzen. Und natürlich geht es darum, Aufmerksamkeit auf einzelne Blogs zu lenken. Es soll auch eine Art Auszeichnung sein. Der Blogs, die man gerne liest. Deswegen auch noch mal ein herzliches Dankeschön, an dich Maria.

Man beantwortet also die 11 Fragen.  Und eigentlich – so war das im Ursprung, glaube ich – muss man 11 weitere Blogs nominieren. Vielleicht sollte ich auch mal jemanden nominieren, mit dem oder der ich noch nicht vernetzt bin. Aber ich halte mich lieber an meine Filterblase. Finde das schon besser, wenn man sich ein bisschen kennt. Aber im Grunde, jeder so viel, wie er mag.

Jetzt kommts: man denke sich neue Fragen aus. Damit nicht alle immer denselben Senf dazugeben. Wichtig ist natürlich – wie bei allen Blogparaden, – stöckchen etc. – dass man denjenigen verlinkt, der einen nominiert hat. Und bei der Verteilung den Hashtag #11Fragen nutzen. Dann kann man das entsprechend nachlesen. So, hab ich alles? Dann gibt es hier meine 11 Fragen für Frau Vogel und Let’s Talk About Arts. Und auch bei mir gilt: nur, wenn ihr Zeit und Lust dazu habt 🙂

 

1. Gibt es einen Masterplan für dein/euer Blog?

2. Unter welchen Umständen würdest du/würdet ihr ein bezahltes Posting in Erwägung ziehen?

3. Wen wünschst du/wünscht ihr dir/euch als Leser für das Blog?

4. Was war das schönste Kompliment für dein/euer Blog?

5. Wie lange brauchst du/braucht ihr für einen Beitrag?

6. Wie kam es zum Namen für das Blog?

7. Was ist die beste Verbreitung für dein/euer Blog?

8. Wie findest du/findet ihr Blogparaden – ganz ehrlich?

9. Woran arbeitest du/arbeitet ihr gerade?

10. Aus aktuellen Anlass: würdet ihr auch einen politisch motivierten Blogbeitrag schreiben?

11. Gibt es eine feste Kulturblogger-Szene und wenn ja, fühltst du/fühlt ihr euch zugehörig?

 

Das Titelbild fand ich in einem verlassenen Fabrikgebäude in Köln. Es ist von Joiny!

 

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3 Comments

  1. Liebe Anke !

    Spannende Fragen, die Maria dir gestellt hat ! Danke auch für den Hinweis mit dem Hashtag #11Fragen … das haben wir so gar nicht bekommen.

    Viele liebe Grüße aus Wien – wir freuen uns besonders über den 10er Programm ! Tolle Idee !

    Alex & Eva

  2. Liebe Alex, liebe Eva,
    ich weiß nicht, ob die #11Fragen nur inoffiziell sind. Maria hatte das genutzt und ich fand das eigentlich passend. Vielleicht gibt es auch den #LiebsterAward?
    Hauptsache, man kann es einigermaßen verfolgen, nicht wahr?

    Ich habe übrigens vor, zum stARTcamp nach Wien zu reisen. Vielleicht lernen wir uns dann mal kennen?
    Herzlichst
    Anke

  3. Liebe Anke!

    #11Fragen? Ich weiß von nix! Ich habe recherchiert, es gibt zwar einen Twitteraccount @liebsteraward oder so ähnlich, aber da tut sich schon seit Längerem nichts. Daher: keine Ahnung!

    Okay: die Reise-Frage war naiv gestellt, andererseits tue ich mich manchmal ganz schön schwer damit, ein naheliegendes Reiseziel in der näheren Umgebung zu realisieren. Aber das passiert dir ja sicher nicht bei deinem anstehenden Zehnkampf. Der Melone-Schafskäse-Salat hört sich total interessant an und Kartoffeln-mit-Quark … hmmmm lecker!

    Vielen Dank für deine Antworten!

    Maria

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