Mögliches tun: die Kölner Kulturpaten

Ich hätte auch schreiben können: mögliches Tun! Denn darauf kommt es bei den Kulturpaten e.V. an. Auf Möglichkeiten, etwas zu tun. Aber der Reihe nach! Gerade erst erhielt ich auf der Bühne des Schauspiel Kölns eine Urkunde. Mit der Unterschrift der Kölner Oberbürgermeisterin. Seit zwei Jahren mische ich immer mal wieder mit und es hat mich sehr gefreut, dass dies mit solcher Wertschätzung angenommen wurde. (Hier kann man sich die schönen Fotos von der Ehrung ansehen.)

Seit 2003 gibt es diesen Verein, dessen Leitidee war, Kölner Kultureinrichtungen durch fachkundige und engagierte Bürgerinnen und Bürger, z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kölner Unternehmen, zu unterstützen. Schon vor längerer Zeit wollte ich hier über den Hintergrund der Kulturpaten Köln berichten. Eine solche Einrichtung zur Förderung der Kultur ist ein tolles Modell, das ich gerne weiter verbreite.

Claudia Bleier sorgt im Büro der Kulturpaten dafür, dass alle, die Unterstützung anbieten auch mit den Kulturschaffenden zusammenkommen, mit denen sie gemeinsame Projekte stemmen wollen. Und Ulrich Soénius ist sozusagen der Pate der Paten 🙂 Wenn man bedenkt, dass Pate im eigentlichen Wortsinne Vater im Geiste bedeutet. Als stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Köln hat er die Kulturpaten mit aus der Taufe gehoben. Bis heute ist die IHK Träger des Vereins, gemeinsam mit der Stadt Köln und der Kölner Freiwilligen Agentur . Es gibt ein Büro im Kulturdezernat, wo auch für die beliebten Workshops immer Räume genutzt werden können. Das Netzwerken pro Kultur funktioniert!

An einem hochsommerlichen Mittag habe ich mich mit Claudia Bleier und Ulrich Soénius zu einem netten Austausch über Kunst und Wirtschaft, Genie und Struktur und viele spannende Gedanken rund um die Kulturpaten getroffen.

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Vielen Dank für das Gespräch! (obligatorisches Selfie im Sitzungssaal)

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