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Köln Kultur


22. September 2006

Mike Kelley erhält den Hahn-Preis Köln 2006

Wolfgang Hahn war Chef-Restaurator am Wallraf-Richartz-Museum/Museum Ludwig und ebenfalls ein begeisterter und einflußreicher Sammler. Besonders die Kunst der 60er Jahre mit Fluxus und Nouveau Réalisme lag ihm am Herzen und er gehört zu einem der wichtigsten Förderer. Seine Sammlung ist übrigens heute im Museum für moderne Kunst in Wien zu sehen! Der Preis, den die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig seit 1994 alljährlich vergibt, ist dieser wichtigen Persönlichkeit der Kölner Kunstszene gewidmet. Von Anfang an übrigens als Ankaufspreis bestimmt, der dazu führen sollte, dass die Sammlung des Museums wächst.

In diesem Jahr wurde - unter Hinzuziehung einer Gastkuratorin vom New Yorker Whitney Museum (Donna de Salvo) der Preis dem kalifornischen Künstler Mike Kelley zugesprochen. Angekauft wird sein Bild "Primal Architecture".

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21. September 2006

KunstBewusst

Eine lohnenswerte Vortragsreihe wird seit geraumer Zeit von den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig in Köln organisiert. Namhafte Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler werden eingeladen zu Themen zu sprechen, die mal enger, mal weiter mit den Sammlungsbeständen in Zusammenhang stehen.

Nach den Vorträgen gibt es immer noch eine schöne Gelegenheit bei kleinen Snacks ins Gespräch zu kommen.

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Der Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museums - auch ein architektonisches Highlight

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19. September 2006

Wie werden wir morgen leben II

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Anscheinend ist dies auch für die Macher von plan 06 die zentrale Frage, denn in vielen Projekten, die bei dieser Kölner Schau gezeigt werden, wird auch in utopischen Entwürfen und Diskursen vorgeführt, wie die Zukunft sein könnte.

Zum inhaltlichen Epizentrum der plan 06 wird das so genannte Belgische Viertel mit seinem trendigen "Hallmackenreuther" - einem Café mit 60er Jahre Charme. Hier zeigt sich, wie eng Lifestyle, Architektur und urbanes Leben (angesagtes Ausgehviertel für Kreative!!) ineinandergreifen.

Besonders erwähnenswert erscheint mir die Plattform für den Nachwuchs, der in einem gesonderten Hochschulforum präsentieren kann, welche Beiträge junge Architekten und Stadtplaner zum Thema liefern.

Das Forum für aktuelle Architektur findet vom 22. bis zum 29. September 2006 in Köln statt und beitet mit insgesamt 100 Terminen an unterschiedlichen Schauplätzen einen umfassenden Beitrag zur Architektur und Stadtplanung der Moderne.

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19. September 2006

Neue Galerie bereichert Köln

Mit der Ausstellung "Orientbilder" - Malerei auf Fotografie von Georg Gartz - startet Martin Turck am Freitag, dem 22.9. (Vernissage ab 19.00 Uhr) seine Tätigkeit als Galerist. Die demnächst beginnende Kölner Photoszene wird hier sicher auch auf interessante Beiträge stoßen. Inmitten der spannenden jungen Szene von Ehrenfeld wird Turck in Zukunft vor allem abstrakte Malerei ausstellen, die er gezielt in sein Programm aufnehmen will.

Die Kulturtussi wünscht Martin Turck und der Galerie einen tollen Start und viele spannende Begegnungen in den neuen Räumen in der Glasstraße 65.

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13. September 2006

StadtArt

Kunst im öffentlichen Raum - zumal im urbanen - unterliegt besonderen Rezeptionsbedingungen. So ist es eine große Herausforderung für jeden Künstler, ohne die schützende Hülle von Galerie- oder Museumsräumen zu arbeiten. In Bergisch Gladbach hat sich der AdK - Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach - aufgemacht und mit verschiedenen Aktionen zum 150jährigen Jubiläum beigetragen.

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12. September 2006

Peter Zumthor zur Kölner Oper

"Liebe deine Stadt" - Eine Laudatio von Peter Zumthor zur Kölner Oper

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Im Winter 2004/05 fand die politische Diskussion um die Zukunft des Opern-Ensembles von Wilhelm Riphahn seine Fortsetzung auf den Leserbriefseiten der Kölner Tageszeitungen. Dieses stadtprägende Baudenkmal aus der Wiederaufbauzeit, das einst den Geist der jungen Republik schnupperte, wurde u.a. als „Plattenbau der sechziger Jahre“ verunglimpft. Parolen wie „Weg mit dem hässlichen Koloß“ riefen aber auch viele Kölner auf den Plan, die sich für den Erhalt der Oper einsetzten. So folgte der Rat der Stadt Köln vielleicht auch dem öffentlichen Meinungsbild einer vom Abriss der Josef-Haubrich-Kunsthalle sensibilisierten Öffentlichkeit und entschied sich für die Generalsanierung des Gebäudes und gegen die Vermarktung des Offenbachplatzes und einen geplanten Neubau an anderer Stelle.

plakette.jpgDiese Debatte wurde zum Ausgangspunkt für die Kampagne „Liebe deine Stadt“, die seit dem Frühjahr 2005 versucht das Selbstbewusstsein, das Köln in Bezug auf seine Bewohner und seine Atmosphäre besitzt, auf Köln als gebaute Stadt zu übertragen. In unregemäßigen Abständen werden herausragende Gebäude der 50er und 60er Jahre mit einer überdimensionalen Preisschleife ausgezeichnet. Wechselnde Laudatoren stellen sich dabei der Fragen nach der „Kölnischen Identität“.

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Die Laudatio zur Kölner Oper wird der Schweizer Architekt Peter Zumthor halten, der sich im Rahmen seines Entwurfs für das Diözesanmuseum mit der städtebaulichen Situation am Offenbachplatz intensiv auseinandergesetzt hat. Außerdem wird Frau Dr. Hiltrud Kier, die viele Jahre als Stadtkonservatorin in Köln tätig war, eine Einführung zum Opern-Ensemble geben.

Laudator: Prof. Peter Zumthor
Einführung: Prof. Dr. Hiltrud Kier
Ort: Opernhaus, Offenbachplatz
Datum: Freitag, 22. September 2006
Beginn: 18 Uhr

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der PLAN 06, dem Europäischen Haus der Stadtkultur, der Kunststiftung NRW und den Bühnen der Stadt Köln.

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4. September 2006

Zum Sterben schön!

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Edvard Munch, Das Mädchen und der Tod, 1894, Graphiksammlung 'Mensch und Tod' der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

L'art macabre, damit lassen sich Werke passend beschreiben, die sich mit dem Tod auseinander setzen. Dabei wird vor allem auf Widersprüchlichkeiten und Schockeffekte gesetzt. So wie die exzentrische Bildgattung "Totentanz", die die Illusion der unbekümmerten Lebensfreude mit dem Schrecken des Todes verbindet. Ein besonders beliebtes Motiv in der Epoche des Barock, in der ja die Vergänglichkeit eine wichtige Rolle gespielt hat.
Aber auch im 20. Jahrhundert entstehen legendäre Kunstwerke, die mit Tot und Vergänglichkeit konfrontieren.

Ab dem 6. September zeigt das Museum Schnütgen in Kooperation mit dem Seminar für Kunstgeschichte eine spannende Ausstellung.

Zum Sterben schön!
Alter, Totentanz und Sterbekunst von 1500 bis heute
Museum Schnütgen, Cäcilienstr. 29, 50667 Köln
Tel.: 0221-22123620
Öffnungszeiten: Di-Fr. 10.00 bis 17.00 Uhr
Sa+So: 11.00 bis 17.00 Uhr
eintritt 6,00 Euro, erm.: 3,00 euro


Eine begleitende Website bringt umfangreiches Textmaterial und weiterführende Informationen.

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28. August 2006

Art.Entfaltung

Bereits zum zweiten Mal tun sich zwei Künstlerinnen zusammen, die unterschiedlich arbeiten, sich jedoch in den künstlerischen Aufgabenstellungen erstaunlich nahe sind.
Ines Braun und Katja Ploetz stellen erneut gemeinsam im Kulturbunker in Mülheim aus. Mit der Ausstellung Art.Entfaltung zeigen sie neue Arbeiten und Ideen zum künstlerischen Schaffensprozess.

"Jedem Kunstwerk liegt eine Evolution (Entwicklung) zugrunde. Die erste Form wird durch den Künstler bestimmt, dann überarbeitet, verändert und seinem individuellen Denken angepasst.
Der Künstler verhält sich seinem Werk gegenüber wie die Einflüsse der Umwelt dem Leben, einer Art oder einem Individuum gegenüber. Diese Parallele der "Art-Entfaltung" bestimmt den Kern der Ausstellung."

Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 10. September um 15.00 Uhr
Laufzeit bis einschließlich 23. September 2006
Öffnungszeiten der Ausstellung: Di.-Fr. 17-20 Uhr und Sa/So 11-17 Uhr

Kulturbunker Mülheim, Berliner Str. 20, 51063 Köln

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25. August 2006

Krankheit Kunst

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Genie und Wahnsinn - der bekannte Mythos vom Entstehen der Kunst in einem Zustand, der außerhalb jeglicher Normalitäten anzusiedeln ist. Besonders die Kunst der Moderne zeigt viele Beispiele, wie Normabweichungen bzw. auch krankhaftes Verhalten neue Impulse für die Kunstproduktion lieferten. Sollte man Kunst allerdings mit Krankheit vergleichen oder gar gleichsetzen? Das scheint mir doch ein ziemlich verquerer Gedanke. Der allerdings wird im Oktober ausgerechnet vom Hörspielforum der Filmstiftung NRW in Köln verfolgt werden.

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23. August 2006

Der König singt ...

museum ludwig aussen1.jpg20 Jahre ist es nun schon her, seit das neue Museum am Bischofsgarten eröffnet hat. Nach dem Auszug des Wallraf-Richartz-Museums vor 5 Jahren feiert das Museum Ludwig nun gemeinsam mit der Kölner Philharmonie das runde Jubiläum mit einem Tag der Offenen Tür. Besucher können sich über jede Menge Führungen, Workshops freuen und vor allem auf den Auftritt Kaspar Königs, der mit Kölner Chören Händels Halleluja und den "Gefangenenchor" singt. Allein deswegen lohnt sich ein Besuch am Sonntag, dem 27. August bei freiem Eintritt.

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16. August 2006

Werkstätten der Graphik

Seit kölschen 11 Jahren ist die Kölner Graphikwerkstatt in der Südstadt eine feste Institution. Und in Liverpool gibt es die druckgraphische Abteilung an der dortigen Universität. Ausgehend von einer schon länger inszenierten künstlerischen Städtepartnerschaft ("Eight Days A Week")hat man nun aus dieser Spezialisierung auf dem Gebiet der Druckgraphik eine feine Kooperation geschaffen, die jetzt in Köln gezeigt wird.

einladung.jpg

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8. August 2006

Das Museum wird sexy!!!

Das achte Feld -
Geschlechter, Leben und Begehren in der Bildenden Kunst seit 1960

Es soll eine Ausstellung mit hohem erotischem Reiz werden. Nun denn, das ist doch mal ein Wort. Krankt das Museum doch eher an dem ihm anhaftenden Muff von erzwungenen Schulausflügen.

Eine Ausstellung im Museum Ludwig, die allerdings mit dem etwas sperrigen, weil zu erklärungsbedürftigen Titel "Das achte Feld" daherkommt, will zeigen, wie sich die Kunst mit der Tatsache auseinander setzt, dass sich in den vergangenen 40 Jahren die Geschlechterverhältnisse radikal geändert haben. Und zeigt vornehmlich Werke, die sich mit Themen außerhalb heterosexueller Erlebniswelten beschäftigen.

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4. August 2006

Krimi im WRM

lochner.jpgDer Star des Wallraf-Richartz-Museums - Stephan Lochners Madonna in der Rosenlaube - enthält eine unglaubliche Menge an versteckten Botschaften, die nun endlich entschlüsselt werden konnten.

Seit ungefähr einem halben Jahr wird dieses Schmuckstück der Mittelalter-Abteilung des Kölner Museums genauer untersucht. Der Kunsthistoriker Roland Krischel hat sich das kleine Bildchen vorgenommen und erst einmal in die Restaurierungswerkstatt gebracht. Dort stellte man beispielsweise fest, dass es auch auf der Rückseite bemalt wurde.

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3. August 2006

Netzwerk-Gedanken

Die fünf Choreographinnen Barbara Fuchs, Suna Göncü (YOLtanz), Gerda König (DIN A 13 tanzcompany), Ilona Pászthy (ip tanz) und Dyane Neiman gründen im März das erste Choreographen-Netzwerk in Nordrhein-Westfalen mit dem Namen BARNES CROSSING.

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19. Juli 2006

Kölnischer Kunstverein

bruecke.jpgEine Doppelspitze - hurra! Da klingt doch irgendwie die WM nach. Und die war ja für uns auch soooo erfolgreich.
Nein, im Ernst. Ich finde die Idee ja richtig gut, die Leitung des Kölnischen Kunstvereins auf zwei zu verteilen.
Vor allem, weil jeder weiß, wie schwierig es ist, organisatorische Vereinsleitung und kuratorische Tätigkeit im Spagat zu erledigen.
Also: Herzlichen Glückwunsch zur gestrigen Wahl und viel Energie und gutes Gelingen für die Zukunft Anja Dorn und Kathrin Jentjens.

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