Hui Buh

huibuh.jpg
Die Animation des Bully als Comicfigur.
Mittagspause bei meinen Großeltern. Die schliefen und wir Kinder hatten uns still zu verhalten. Damit wir etwas Unterhaltung hatten, wurde auf einem alten Modell eines Plattenspielers eine Platte aufgelegt. Meist Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Aber auch sehr gerne die Geschichte von Hui Buh, dem Schlossgespenst.
Zu Ehren meines kleinen Bruders, der heute 39 Jahre alt wird und immer noch originalgetreu das Heulen des Schreckgespenstes nachmachen kann, möchte ich heute schon auf den Kinostart eines weiteren Michael Bully Herbig Filmes verweisen.
Ich reiche eine eigene Kritik nach, wenn ich den Film gesehen habe!

Share

5 Comments

  1. ja, bitte. Ich bin nämlich so hin- und hergerissen, ob sich der Film allein wegen Christoph Maria Herbst lohnt. Er so mit fescher Perücke. Könnte ja ganz interessant sein. Ansonsten vielleicht doch eher was für Kinder, hm?
    Ach so: und in´s Kino dann 1 RIPPE Schoki, ein ca. 3 Jahre altes Wrigleys-Kaugummi nebst 3 Gummibärchen mitnehmen, ja?

  2. Also, ich sah gestern ein “The making of…” vom Film. Nach “Stromberg” natürlich!!!
    Und weiß auch noch nicht so recht, ob der Film ein cineastisches Vergnügen bereiten wird. Auf jeden Fall sollen die tschechischen Bühnenbildner wahre Meister sein. Die Ambitionen des Regisseurs allerdings, etwas zwischen Caspar und Harry Potter zu schaffen, verstehe ich persönlich jetzt so gar nicht. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich befürchte, es wird ein müder Abklatsch von Caspar werden-

  3. Interessant fand ich dazu die Kritk des von mir geschätzten “Moonshade” in der OFDb-Filmdatenbank. Sein Fazit:
    Das Endergebnis lässt einen recht häufig lächeln, aber Lacher gibt es fast keine. Amüsant, aber total harmlos kommt das Geschehen her, es fehlt an Ecken und Kanten, am Besonderen, am Unvergesslichen.

  4. Hugo Ball
    Das Gespenst
    Gewöhnlich kommt es, wenn die Lichter brennen.
    Es poltert mit den Tellern und den Tassen.
    Auf roten Schuhen schlurrt es in den nassen Geschwenkten Nächten und man hört sein Flennen.
    Von Zeit zu Zeit scheint es umherzurennen Mit Trumpf, Atout und ausgespielten Assen.
    Auf Seil und Räder scheint es aufzupassen Und ist an seinem Lärmen zu erkennen.
    Es ist beschäftigt in der Gängelschwemme Und hochweis weht dann seine erzene Haube, Auf seinen Fingern zittern Hahnenkämme,
    Mit schrillen Glocken kugelt es im Staube.
    Dann reißen plötzlich alle wehen Dämme
    Und aus der Kuckucksuhr tritt eine Taube.

Kommentar verfassen