Eröffnungsreden
11. September 2006
Art.Entfaltung - die Eröffnung
Was ist KUNST? Wer ist ein KÜNSTLER?

Zentrale Fragen des Kulturbetriebes, die sich jedoch kaum jemand zu beantworten getraut. Zu sehr dem zeitgeschichtlichen Wandel unterworfen, ist es schwer möglich, eine allgemeingültige Definition von Kunst zu liefern. Dennoch gibt es Kriterien, anhand derer man sich der Frage nach dem Ursprung von Kunst zumindest annähern kann. Zwei Zitate mögen die Richtung angeben:
„Der Künstler ist der Ursprung des Werkes. Das Werk ist der Ursprung des Künstlers. Keines ist ohne das andere.“
Martin Heidegger
„Das Schöpferische erkläre ich als das Künstlerische, und das ist mein Kunstbegriff.“
Joseph Beuys
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28. Oktober 2005
Horizonte
Eine Gemeinschaftsausstellung zeigt Landschaftsmalerei unter dem Begriff "Horizonte" auf ganz unterschiedliche Weise. Die Erfahrung der Natur spielt seit den frühesten Bildwerken eine große Rolle für die Künstler und es ist immer wieder überraschend zu sehen, wie viele unterschiedliche künstlerische Ansätze hier gewählt werden.
Die beiden im Bergischen beheimateten Künstler Friedhelm Förder und Viola Kramer zeigten dies in der Ausstellung vom 4.9. bis 28.10.2005 in der Bergisch-Gladbacher VHS mit beeindruckender Intensität.
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28. August 2005
Zaunkönig - Gärten auf Zeit
Ein ganz besonderes Künstlerprojekt gestaltete in der Nähe von Overath im Bergischen Land einen ehemaligen englischen Landschaftsgarten neu. Überraschende Einblicke in Landschaft, neue Erfahrungen von Grün und Draußen. Erfrischende Beispiele von Kunst und Natur.
Die Eröffnung fand bei schönem Wetter und mit köstlichen Sandwiches (ganz nach dem Vorbild des englischen Earls) statt.
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17. Februar 2005
Frauenbilder
Immer wieder spannend ist es, wenn zwei Künstlerinnen zum selben Thema arbeiten. Man erkennt, wie unterschiedlich der Schaffensprozess sein kann, wie sehr aber überzeitliche Motive auch eine Rolle spielen. Gerade da, wo man Übereinstimmungen kaum vermutet, brechen mit einem Mal interssante Erkenntnisse Bahn.
Anläßlich des Weltfrauentages 2005 zeigten die Künstlerinnen Helga Mols und Cornelia Regelsberger "Frauenbilder".

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11. September 2004
Trans-Formationen
Ines Braun und Katja Ploetz mit einer Ausstellung im Kulturbunker Mülheim
11.9. bis 26.9.2004
Unter Transformation (Umformung) versteht man allgemein die Veränderung der Gestalt bzw. Form in eine andere - ohne Verlust der Substanz. So steht es im Lexikon.
Heute ermöglicht uns die Ausstellung der Arbeiten von Ines Braun und Katja Ploetz, mit diesem Begriff eine Vielzahl von unterschiedlichen Erfahrungen zu machen. Bevor ich Ihnen jedoch die Künstlerinnen und ihre Werke näher vorstelle, möchte ich Sie auch auf die Besonderheit des Ausstellungsortes hinweisen.
Die heute gut ausgeleuchteten Galerieräume sind das Ergebnis einer „Umformung“. Sie sind in einem ehemaligen Schutzbunker entstanden, der einst in einem der größten zweckgebundenen Bauprogramme der Menschheitsgeschichte entstand - im Führer-Sofortprogramm nach den ersten Bombenteppichen auf deutsche Großstädte. Ein Bunker – das englische Wort für bombensicherer Unterstand – erinnert an den Krieg. Etwas besseres, als dieses Denkmal in einen lebendigen Kulturstandort umzuformen, kann man sich kaum vorstellen.
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28. Mai 2004
Von Festung zu Festung
Von Festung zu Festung - betreten verboten
Der Hochbunker in Ehrenfeld ist einer der Kulturorte, die mit ihrer ganz besonderen Geschichte und ihrer Austrahlung völlig neue Sehweisen möglich machte. Derzeit verstärkt in der Diskussion um die Nutzung, zeigt eine engagierte Gruppe deutscher und italienischer Künstler ein interessantes Ausstellungsprojekt. So wird noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie die friedliche und sinnvolle Nutzung dieser Architekturriesen aussehen könnte. Spannend ist die Ausstellung vor allem deswegen, weil die deutsch-italienische Kooperation eine Fortführung eines Projektes ist, das in einer historischen Festung in Italien begann.
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5. September 1999
: immer, alles, nie
Georg Gartz
neue Bilder, Installationen
Immer versucht der Maler in seinem Bild alles zu erreichen. Nie erreicht man immer alles. Diese Feststellung soll nicht etwa auf die Vergeblichkeit jeden Tuns, sondern vielmehr auf die Ablehnung des Apodiktischen verweisen. Es gibt immer mehrere Lösungen, alles ist möglich, es ist nie zu Ende.
Dies mag als Einleitung in die Besprechung einer neuen Ausstellung mit Arbeiten von Georg Gartz
gelten, die die eines Malers sind, der im Malprozeß den Weg zu jenen Lösungsmöglichkeiten sucht.
Ich kenne Georg Gartz schon eine ganze Weile durch die gemeinsame museumspädagogische Tätigkeit und möchte gerne im Zusammenhang mit der Rede über seine Werke eine kleine Geschichte erzählen:
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Posted by Kulturtussi at 16:01 | Permalink | Comments (0) | TrackBack (1)
