Mai 2007
31. Mai 2007, Ausstellungen gucken:
Besonders empfehlenswert
Fotografie und Architektur gehören vor allem in der jüngeren Fotoszene unabdingbar zueinander. Die ästhetischen Impulse, die für architektonische Situationen festgehalten werden, sind oftmals sehr spannende Erlebnisse für die Wahrnehmung. Besonders, wenn verschiedene formale Details miteinander kombiniert werden, die festgehalten im Bild eine besondere Aufmerksamkeit erregen und zu einer neuen Bildwirklichkeit zusammen finden, finde ich solche Ansätze reizvoll. So kann man die "Lieblingsplätze" des Europäischen Architekturfotografie Preis 2007 nicht hoch genug loben als absoluter Augenschmaus. Ich kann mich gar nicht entscheiden, was mir besser gefällt: die schräg-ironischen Beobachtungen der Vorortidyllen von Andreas Meichsner (das hat hin und wieder schon fast dadaistische Qualitäten, wenn man den stolzen Segelfreak vor seiner Garage im Boot sitzend beobachtet) oder die subtil aus dem Dunkeln herausgeleuchteten Geheimnisse urbanen Geschehens (als Büdchen-Fan liebe ich besonders die fluoriszierenden Reklameschilderparade des Eck-Kiosks). Oder vielleicht noch dies hier: eine wunderbare Degustation ästhetischer Reize, die Zimmerecke von Claudio Bader

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30. Mai 2007, Ausstellungen gucken:
Made in Germany
Also erstmal etwas, das ich gut finde: ein wunderbares Netzwerk quer durch die Unstadt Hannover, in der sich Institutionen zusammengetan haben, die sonst schonmal gerne die Ellenbogen ausfahren, wenn sie allzu nah aneinander sind: das ehrwürdige Sprengel-Museum
mit dem Kunstverein
und der rührigen Kestner-Gesellschaft
präsentieren noch bis zum 26. August die Ausstellung
"Made in Germany". Nach eigenem Bekunden die "Vermessung der Republik nach den Fragen der Attraktivität von Standortbedingungen“. Nicht mehr und nicht weniger. Aha, also kein Versuch, zu definieren, was deutsche Kunst ausmacht. Nach Meinung der Kuratoren, sei dies sowieso ein überflüssiges Unterfangen, eine nationale Ästhetik festzumachen. Mh, mag sein, da man ja in den Zeiten der Globalisierung und unter den Bedingungen der rasenden Informationsgesellschaft nichts mehr wirklich festmachen kann - weder räumlich noch zeitlich. Dennoch hat man sich die Künstler herausgepickt aus deutschen Landen, die - ob zugezogen oder hier geboren - sich doch mehr oder weniger intensiv mit dem Land, in dem sie leben, auseinandersetzen.

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29. Mai 2007, Fundstücke:
Herrlich unprätentiös
Gern genommen werden Interviews mit dem ultracoolen Professor Dirk Löbbert, der im Doppelpack
mit Bruder Maik Kunst im öffentlichen Raum thematisiert. Beide lehren an der Kunsthochschule in Münster in erscheinen bei einem interessanten Videocast-Projekt mehrfach mit ihren Arbeiten. Einfallsreich TV
berichtet aus Wuppertal und Wiesbaden und baut so eine ganz individuelle Berichterstattung aus der bunten weiten Welt der Kunst auf, die man ruhig immer mal wieder besuchen sollte.
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28. Mai 2007, Besondere Anlässe:
Jörg Immendorff gestorben
1966 hatte er noch gefordert: "Hört auf zu malen" und damit die Aufmerksamkeit seines Lehrers Joseph Beuys auf sich gezogen. Provokant und immer am Puls der Zeit war Jörg Immendorff bis zuletzt. Auch sein Kokain-Prozess mit Prostituierten im heiligen Steigenberger-Hotel gilt manchen als besonders ausgefeilte Kunstaktion. Zumindest hatte der von einer schweren Krankheit gezeichnete Künstler die gesamte Nation und sämtliche Pressemeldungen im Griff. Sicher auch eine verzweifelte Aktion, mit der er sich auf der Bühne der Kunstszene halten wollte. Überhaupt durchzieht sein gesamtes Werk die Selbstreflektion und die Inszenierung auf einer imaginären Bühne.

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25. Mai 2007, Texte zur Kunst:
Ein Maler ist verloren, wenn er sich findet
Er ist der Hofmaler der Surrealisten. Sein künstlerischer Werdegang ist zu einem nicht unwesentlichen Teil vom Einfluss der Frauen bestimmt und er war ein Wanderer zwischen den Welten. Nicht nur, dass er als erster Künstler überhaupt den Freud las, er erfand zahlreiche bildkünstlerische Techniken, die bis heute die Kunst beeinflussen. Geboren in der Kleinstadt Brühl, die ihm endlich auch ein Museum gewidmet hat, war er Deutscher, Amerikaner und Franzose. Er ist Maler, Bildhauer und Schriftsteller und ein Künstler mit einem Erfindungsreichtum ohne Gleichen. MAX ERNST, Dadamax, der Vogleobre, Loplop!

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25. Mai 2007, Fundstücke:
Junges Museum
Eine tolle Initiative und im Zeichen von Zeiten, in der Vernetzung alles ist: die jungen Kunstfreunde vereinigen sich in insgesamt 10 deutschen Museen zu einem Netzwerk der besonderen Art und feiern am 1. Juni eine riesige Party. Selbstverständlich nehmen auch die Kölner daran teil, sind sie doch die jungen Kunstfreunde der ersten Stunde. Zunächst aber wird nur im Museum Ludwig gefeiert. Mit einem pfiffigen Programm (das für meine Begriffe ruhig noch ein bisschen pfiffiger sein könnte - Führungen und Frontalgespräche scheinen mir ein wenig altbacken für die junge Klientel!!) wird die erste bundesweite Kunstnacht unter dem Motto "Heimat:Museum" gefeiert. Klasse! Und Heimat kommt anscheinend bei den Jungs und Mädels gut an...

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22. Mai 2007, Fundstücke:
John Galliano klaut
Aber dafür wurde er jetzt zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt.![]()
Sicher gehört Galliano zu den schillerndsten Gestalten des Modezirkus und es ist sicher auch legitim, sich inspirieren zu lassen von zeitgenössischer Kunst. Allerdings scheinen die Anzeigen, die in der Vogue und Elle für den Dior geschaltet wurden, derartig frech Arbeiten des amerikanischen Künstlers William Klein zu kopieren, dass man da ganz zu Recht abmahnen muss. Der Fotograf, Filmemacher und Maler Klein hat vor allem mit sehr provozierenden Modefotos in den späten fünfziger Jahren für Aufregung gesorgt. Er ließ erstmals natürlich lässige Posen in witzigen Alltagssituationen zu und mischte damit die künstliche Modewelt gehörig auf.

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21. Mai 2007, Köln Kultur:
Die Pop Art Nonne
Sie ließ ihre Studentinnen in T-shirts mit "Jesus liebt dich" Aufdruck durch die Straßen laufen und dabei Schilder mit Cambpells Suppen Reklame hochhalten. Ähnlich provokativ und engagiert war Schwester Corita auch in Sachen Kirchenreform unterwegs. Sie unterrichtet an einem katholischen College in Los Angeles Kunst und ist mit der revolutionären jungen Kunstszene der Stadt enger bekannt (Ed Ruscha verehrt sie und arbeitet nur eine Straßenecke weiter). Eine wirklich interessante Figur der Kunstszene zu Zeiten, als sich alles zu verändern begann. Da aber leider die katholische Kirche sich nicht dazu durchringen konnte, die allseitigen Veränderungen mitzumachen, musste Schwester Corita konsequenter Weise aus ihrem Orden austreten. Das tat sie dann im legendären Jahr 1968. Da war sie aber schon längst ein Geheimtipp der jungen Kunstszene.

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18. Mai 2007, Besondere Anlässe:
Heute vor 50 Jahren
Auf den Tag genau vor 50 Jahren wurde das Riphahnsche Opernhaus in Köln mit Carl Maria von Webers Oberon eröffnet.
Es war dies - wie schon an anderer Stelle ausführlich beschrieben - eines der bedeutendsten städtebaulichen Konzepte der Nachkriegszeit.

Am 31. Mai feiert man das Jubiläum mit einem Festakt, der auch deutlich macht, dass man sich in Köln mittlerweile zum Erhalt der Riphahn-Oper entschlossen hat. Gottseidank!
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18. Mai 2007, Besondere Anlässe:
Blauer Reiter aus dem Rheinland
Er war mit dem Vetter von August Macke befreundet, der ihn in den Kreis der Münchener Avantgardisten einführte, nachdem er beim Jugendstilkünstler Thorn Prikker gelernt hatte. Heinrich Campendonk, der eigentlich nach guter Krefelder Tradition Mustermaler für die Textilindustrie werden wollte, kam nun zur farbenintensiven Ausdrucksmalerei im Stile eines Franz Marc, dessen Einfluss in seinen Bildern kaum zu übersehen ist. Auch eine Begegnung mit Chagall in Berlin blieb nicht ohne Spuren in Campendonks Werk.

Campendonk, Der sechste Tag, 1914
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15. Mai 2007, Kunst und Küche:
Küche im Versteck
Der Maler Felix Nussbaum wohnte mit seiner Frau Felka Platek bis zu seiner Verhaftung nach einer Denunziation 1944 in Brüssel bei einem befreundeten Kunsthändler. Die ständige Bedrohung und Angst um Entdeckung bestimmte ihren Tagesablauf aber auch die Technik der Bilder. In der Zeit entstehen keine Ölgemälde, da der Terpentingeruch sie sonst verraten hätte können.

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14. Mai 2007, Köln Kultur:
Kunst in schlechten Zeiten
Man kann sich das im übersättigten Kulturbetrieb des Westens ja kaum vorstellen, dass man als Kulturschaffender auf der Abschussliste der Obrigkeit steht. Ja, schon klar. Kleine gemeine Behinderungen und viel Unverständnis gibt es auch hier. Aber dass man so wirklich um seine Existenz kämpfen muss und aktiv an der Ausübung der Kunst gehindert wird, das ist doch wohl eher eine Erinnerung an schlechte Zeiten hier bei uns, oder?
Doch was mich schon vor Jahren beschämt hat, als ich mit russischen Papierarchitekten eine Ausstellung organisieren durfte, ist die Tatsache, dass anscheinend trotz aller Repressalien eine wirklich begeisternde und leidenschaftliche Kunst gemacht wird, die auch gehobenen Qualitätsansprüchen genügt. Die utopischen Entwürfe der Architekten damals, entstanden im "Untergrund" in Moskau unter zum Teil ziemlich miesen Arbeitsbedingungen, hatten einen Zauber an sich, den ich danach sehr selten in Konzepten westlicher Künstler wieder gesehen habe. Möglicherweise ist dies auch das Wesen allen Utopischen.

Im Museum Ludwig kann man nun den russischen Philosophen Michail Ryklin kennen lernen, der mit dem Vortrag : Wem gehört die Sprache der Kunst? Bilder des Glaubens im Zeitalter ihrer Verstaatlichung Einblicke in die aktuelle russischen Intellektuellen-Szene gewährt.
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11. Mai 2007, Fundstücke:
Kleider machen Bilder
Was gibt es malerisch Faszinierenderes als Faltenwürfe und kostbare Stoffe. Schon immer hat mich dieses Detail auf den Bildern alter Meister gefangen genommen. Hier in Köln kann man ja tatsächlich beim Meister des Bartholomäus-Altars die Gewänder des 15. Jahrhunderts fast haptisch fühlen und auf diese Weise eine Reise in die alten Zeiten unternehmen.

Der holländischer Künstlers Rob de Vry
verfolgt mit seinem Projekt "Draperien" diesen Aspekt der Malerei und bietet in seinen Gemälden großformatige Ausschnitte aus berühmten Bildern der Kunstgeschichte. Auch ein interessantes Quiz, nicht wahr? Und die Frage, kann man anhand der Draperien, der Faltenwürfe von Licht und Schatten erkennen, aus welcher Epoche es stammt? Einen Versuch ist es Wert!
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10. Mai 2007, Fundstücke:
Ordnung ist das halbe Leben!
Ich sehe es gar nicht aus dem Blickwinkel "ordentlicher Schweizer macht mal richtig Reine", sondern ich empfinde die Idee von Ursus Wehrli
, die er mit seinem "Kunst aufräumen"-Konzept gehabt hat, vor allem so genial, weil sie hilft, die Kunstwerke genauer zu betrachten und vielleicht auch ohne viel Erklärungen dahinter zu kommen, warum Klee den Einäugigen malt und wieso die Tasse von Meret Oppenheim aus Pelz ist.

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9. Mai 2007, Ausstellungen gucken:
Katze auf den Tisch ...
Gottseidank wird die Katze nicht wirklich getötet - es ist ja schließlich nur ein Gedankenexperiment
, dass sich der österreichische Physiker Schrödinger da ausgedacht hat. Von wegen Zwischenzustand eines Atoms. Zerfallen und doch nicht zerfallen. Ein Paradoxon eben. Und hier setzt der Medienkünstler Harald Fuchs an. Eine aktuelle Ausstellung in Schloß Moyland
(hier wurde übrigens der Hund von Baskerville gedreht!) ist allein schon wegen ihres Namens einen aufmerksamen Blick wert: Harald Fuchs, Das Paradoxe von Schrödingers Katze (oder wie wäscht man sein Geschirr mit schmutzigen Spülwasser...), 2007, Licht- und Klanginstallation

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Posted by Kulturtussi in Ausstellungen gucken at 14:48 | Permalink | Comments (0)
8. Mai 2007, Termine:
ExtraSchicht
Eine Region schickt sich zum wiederholten Male an, die Nachtschwärmer zu einem kulturellen Ereignis einzuladen. Die Nacht der Industriekultur
am 2. Juni 2007 ist eine äußerst erfolgreiche Einrichtung (wie sich überhaupt zeigt, dass Nächte die bevorzugte Zeit der erlebnishungrigen Kulturinteressierten sind) und bildet schon jetzt ab, was wir 2010 als Kulturhighlight erwarten dürfen. Mittlerweile ist es ja kein Geheimnis mehr, dass sich der "Ruhrpott" vom Schmuddelkind zum innovativen Impulsgeber in Sachen kulturelle Visionen und Synergien entwickelt hat.

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7. Mai 2007, Fundstücke:
Nackte Haut
Auf seiner Homepage
kann man sich registrieren für das nächste Event und es gibt sogar einen Button, mit dem man seine Hautfarbe übermitteln kann. Spencer Tunick, der Fotograf, für den sich gestern 20.000 Mexikaner auf dem Zocalo nackt gemacht haben, ist schon seit Jahren unterwegs und dirigiert Menschen zu solchen Massenszenen. Er arrangiert quasi "Landschaften" mit der nackten Haut und fasziniert ebenso oft, wie er provoziert. Man muss schon weiter zurückgehen, will man nach vergleichbaren Auftritten "nackter Haut" suchen. Spencer Tunicks Geburtsjahr beispielsweise bietet hier sicher genügend Vorbilder aus der Flower-Power-Woodstock-Zeit – oder noch weiter zurück? In die alten Zeiten der Kunstgeschichte?

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4. Mai 2007, Köln Kultur:
KLANG DER STILLE
Immer wieder ein gute Idee: die Begegnung von Malerei und Fotografie! Die gegenseitige Befruchtung durch unterschiedliche Sehgewohnheiten bieten dem geneigten Betrachter wunderbare Erfahrungen der sichtbaren Welt. Im schönsten Falle ergeben sich Synergien.
So auch zwischen den Arbeiten von Dan Hepperle
und Jutta Vogel
, die vom 11. Mai an im Kulturbunker in Mülheim zwei Wochen lang ausgestellt werden.

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Posted by Kulturtussi in Köln Kultur at 11:41 | Permalink | Comments (0)
3. Mai 2007, Fundstücke:
Love it...
Ach, was ist mir da Feines untergekommen. Eine Möglichkeit, jetzt endlich bei jeder wichtigen Vernissage mit dabei zu sein und ich muss nicht mal aus dem Haus! Gut, das nicht zu unterschätzende Moment des Gesehenwerdens fehlt, dafür hat man bei vernissage.tv
einen derartig guten Blick für die kleinen wortlosen comments zwischen den Zeilen, dass ich gerne darauf verzichte. Ganz herrlich beispielsweise der Beitrag über die Feierei von Isa Genzken und der Deutschen Bank auf der gerade vergangenen Art Cologne. Herrlich, wie die Kamera auf den während des Vortrags von Nikolaus Schafhausen quatschenden Gerard Goodrow (nippt zwischendurch schnell mal am Sektchen) zoomt. Das ist doch gewollt, oder Leute von vernissage.tv?

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2. Mai 2007, Besondere Anlässe:
All is pretty
Jetzt ist die Zeit so gerast, dass sie schon wieder über einen wichtigen Termin hinweg gegangen ist: den zwanzigsten Todestag von Andy Warhol. Am 22. Februar 1987 starb in New York die Ikone der Pop Art, der Erfinder des Mega-Hype um die New Yorker Kunstszene, die zu dieser Zeit auch heftig zu uns herüberschwappte. Worin liegt die Bedeutung Warhols für die Kunst und wird er heute richtig verstanden?

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