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März 2007



30. März 2007, Fundstücke:

Germanys next Top Model

Abgesehen davon, dass auch mir, die ich sonst nicht in die Jammereien über Anglizismen einstimme, dieser englische Titel auf die Nerven geht, zeigt uns diese Show doch wieder einmal eindringlich, welche Art von Schönheitsideal unsere Gesellschaft gerade pflegt. Meine Teenietochter hängt mit großem Interesse vor dem Fernseher und mir als gestandene Frau im besten Alter geht diese Parade magerer Einheitstussis schon sehr gegen den Strich! Deswegen muss ich hier mal aus gegebenem Anlass zum Gegenschlag ausholen und in der Kunstgeschichte nach vergangenen Schönheitsidealen wühlen. Art History Top Models sozusagen!!

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28. März 2007, Besondere Anlässe:

Rheinschifffahrt

Im Mittelalter baute man Schiffe für die unterschiedlichen Abschnitte des Rheins - die berühmten Oberländer z.B. fuhren besser ab Köln Süd. Ja, man wusste die bedeutendste Handelsstraße Europas gut zu nutzen, die Kölner selbst waren pfiffig genug, sich das Stapelrecht zu sichern und konnten somit die besten Waren aus Nord und Süd zum Vorkaufsrecht erstmal durchsehen. Im Jahre 1531 fertigte der Maler Anton von Worms einen Holzschnitt im Auftrag des Kölner Rates an, auf dem die ganzen Details des damaligen Lebens und Arbeitens am Ufer des Stroms genau festgehalten wurde. Übrigens nimmt man an, dass zu ziemlich genau dieser Zeit die Bauten an der Kathedrale eingestellt wurden.

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27. März 2007, Ausstellungen gucken:

Verrückte Häuser, irre Autos und lächerliche Menschen

Der Wiener Künstler Erwin Wurm ist über seine "one minute sculptures" für ein Video der Gruppe Red Hot Chili Peppers einem breiteren Publikum bekannt geworden. Immer wieder hat er Passanten dazu gebracht, bei seinen absurden Aktionen für eine Minute etwas völlig Sinnloses zu tun und somit jeglicher Vorstellung von überzeitlich wirkender Kunst zuwider zu laufen. Dada - das meint man spontan. Bei den dicken Häusern mit hautähnlicher Cellulite-Oberfläche oder den comichaft aufgeblasenen Autos, die er an anderer Stelle vorschlägt, denkt man sofort "Pop". Herrlich, wie dieser Künstler auf der Klaviatur beliebter und bekannter Labels der Kunstgeschichte zu spielen versteht. Überraschungen immer gerne mit inbegriffen - wie die Attacke eines bösen Hauses auf ein unschuldiges Museum! Ende April eröffnet eine Ausstellung mit den ungewöhnlichen Werken Erwin Wurms in den Hamburger Deichtorhallen.

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26. März 2007, Fundstücke:

Groteske

Bei einer Groteske (von ital.: „grottesco“ zu „grotta“, „Grotte“) handelt es sich um ein antikes römisches Ornament aus Tieren, Blumenranken oder Fabelwesen. Die Grotesken gehen auf antike römischen Wandmalereien zurück, die Ende 15. Jh. in den Thermen (Grotten) des Kaisers Hadrian und in den zur Zeit Neros angelegten unterirdischen Gewölben im "Goldenen Haus" am Esquilin entdeckt wurden. In der Renaissance wurde sie wiederentdeckt und als beliebte Wandgestaltung genutzt.Die Groteske ist ein symmetrisches Ornament. Aus einer Vase oder einem Krug wachsen nach links und rechts Blätter und Fabelwesen.
Meist sind die Grotesken eine Mischung aus Pflanzenranken, Bändern und phantastischen Figuren, die seltsame Mischwesen zu sein scheinen.

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20. März 2007, Köln Kultur:

Ausnahmefrau

Eva Hesse war die Pionierin der Materialkunst und liefert mit der Geschichte ihrer Emigration in die USA genug Stoff, um als künstlerischer Mythos in die Geschichte einzugehen. 1936 wurde sie als Tochter eines Staatsanwaltes in Deutschland geboren. Drei Jahre später gelang der Familie die Flucht in die USA, wo Eva Hesse in den sechziger Jahren zum Star der jungen amerikanischen Kunstszene wurde. Zu ihrem Mythos trug auch wesentlich die turbulente Ehe mit dem Künstlerkollegen Tom Doyle und der frühe tragische Tod bei. "Nichts in meinem Leben ist normal. Nichts, nicht mal meine Kunst", sagt Eva Hesse in ihrem letzen Interview, wenige Wochen vor ihrem frühen Tod. "Ich habe als Künstlerin keine Angst. Ich scheue keine Risiken. Ich bin bereit, bis an die Grenze zu gehen."

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19. März 2007, Ausstellungen gucken:

Tierisch

Da kann man mal sehen, wie es wird, wenn ein Museum ernsthaft an der Erschließung neuer Besucherschichten interessiert ist. Das "Wallraf" bemüht sich um die Familien und geht mit seiner Ausstellung "Tierschau" konsequent den Weg, die Massen zu begeistern. Nachdem man mit dem neu gewählten Slogan "Wallraf - das Museum" schön über jede bürokratische Hürde hinwegsprintete (normalerweise heißt es politisch korrekt Wallraf-Richartz-Museum/Fondation Corboud"), liefert die aktuelle Ausstellung alles, was der Laie begehrt. Teilhabe, niedrige Einstiegsschwelle, Kooperationen mit z.B. dem Zoo und auch noch eine eigene Homepage zur Ausstellung.

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Carl Spitzweg, Der Schmetterlingsfänger, 1840

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16. März 2007, Ausstellungen gucken:

unease with the ordinary

Wie einst Kurt Schwitters seinen Merzbau, so hat auch Gregor Schneider seine unmittelbare räumliche Umgebung als Ausgangspunkt für ein stetig wachsendes Kunstwerk genommen. Er baute bereits als Jugendlicher das Haus seines Vaters immer weiter aus und um und gelangte so zum berühmten "haus ur" das die Kunstgeschichte der späten neunziger Jahre um einen ganz neuen Impuls bereicherte. Provokant stellte er beklemmende Räume vor, thematisierte das Unbewußte und die Dinge, die nicht sichtbar sind. Oft als "Psycho-Haus" missverstanden war dieses Kunstwerk vor allem in der Oszillation zwischen Skulptur und Rauminstallation interessant. Dass er zur Biennale 2001 eingeladen wurde, den deutschen Pavillon zu bespielen und dafür auch noch den goldenen Löwen erhielt, zeigt, wie man dieses verstörende Kunstwerk für einen wichtigen Meilenstein deutscher Kunstgeschichte hält. Der so gefeierte Schneider allerdings ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern provozierte mit seiner Idee eines schwarzen Kubus, den er 2005 zur Biennale auf dem Markusplatz errichten wollte. Assoziationen an das schwarze Quadrat von Malewitsch, aber auch an die Kabaa, die heilige Gedenkstätte in Mekka, waren eindeutig angelegt. Aus Angst vor Anschlägen wurde dieses Projekt nicht realisiert. Jetzt widmet die Düsseldorfer K21 dem außergewöhnlichen Künstler eine Ausstellung
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15. März 2007, Köln Kultur:

Köln Kultur

Eine wirklich lobenswerte Sache ist die eigens auf der Homepage von KölnTourismus eingerichtete Seite, auf der auf das Themenjahr "Kunst und Kultur" der Deutschen Tourismuszentrale reagiert wird. Dort wird vom "Mythos Cologne" gesprochen und ich bin wirklich beeindruckt vom Text, der sich offensichtlich einmal anders als betulich mit der Kölner Kultur beschäftigt. Gut gefallen hat mir vor allem das Thema "Friedhof der Fakten und Garten der Fiktionen", bei dem unter anderem der Kölner Dom als eine Art kulturelles Archiv beschrieben wird.

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14. März 2007, Fundstücke:

Lebende Bilder

Seit dem späten 18. Jahrhundert sind die sogenannten "Tableaux vivants" ein beliebtes Gesellschaftsspiel gewesen und wurden in der Goethezeit zum allgemeinen Zeitvertreib. Eine Epoche, in der man ja das Spiel als solches zu einem wesentlichen Aspekt des menschlichen Seins erhoben hatte. Mit der Entwicklung der Fotografie wurde das Nachstellen berühmter Bilder zum Lieblingsmotiv des neuen Mediums. Die Nähe zu theaterhafter Inszenierung gehörte von Anfang an zu diesem besonderen künstlerischen Genre und treibt bis heute interessante Blüten.

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13. März 2007, Ausstellungen gucken:

11. Videonale in Bonn

Im Zeitalter von clipfish und you tube ist es besonders spannend, einen Blick auf Video als künstlerisches Medium zu werfen und ab morgen kann man die Positionen der zeitgenössischen Videokunst im Bonner Kunstmuseum verfolgen. Die seit Mitte der achtziger Jahre kontinuierlich gewachsene Kompetenz der Bonner macht die Videonale zu einer wichtigen Institution, die auch mit einem engagierten Begleitprogramm wichtige Beiträge zur Auseinandersetzung mit der Medienkunst liefert.

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12. März 2007, Meilensteine der Kunst:

Adam Elsheimer - Die Flucht nach Ägypten

Dieser Tage irgendwann wird er wohl Geburtstag haben, der detailbesessene Adam Elsheimer, der am 18. März 1578 in Frankfurt getauft wurde und dem eine kunsthistorische Sensation zuzuschreiben ist: die erste Darstellung eines nächtlichen Sternenhimmels inklusive Mond, die nach einer Betrachtung mit dem Fernrohr unternommen sein muss. Vermutlich bevor Galileo seines überhaupt in die Wolken richtete.

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9. März 2007, Besondere Anlässe:

Engel

Manchmal mag es helfen, wenn der Kitsch einem mit seinen süßlichen Bildern die Welt in rosarotes Licht taucht, so dass man aufblicken kann und sich getröstet fühlt. Es gibt ernste Stunden, die durch ein Bild aufgehellt werden könnten, wie es tausende Male auf Postkarten und anderen Banalitäten wiedergegeben ist. Es mag verzeihlich sein, dass man sich der beiden Engel so bedient, die Raffael Santo um 1512 seiner sixtinischen Madonna beigegeben hat.

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8. März 2007, Fundstücke:

Frühling

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804-1875)

Der 1. März war der kalendarische Frühlingsanfang, aber es hat - zumindest hier im Rheinland - noch eine Weile gedauert, bis ein laues Lüftchen diesen auch spürbar machte. Immer wieder schön ist es, die Veränderung der Natur zu erleben und dieses Erwachen der ersten grünen Spitzen hat viele Künstler und Dichter angeregt. Der Maler Giuseppe Arcimboldo, ein manieristischer Künstler der besonderen Art, hat ein Bild geschaffen, das in seiner Üppigkeit und Pracht seines gleichen sucht. Jahreszeiten-Zyklen waren vor allem im 16. und 17. Jahrhundert beliebte Bilderfindungen - stellten sie doch eine Parallele zum Lebenslauf der Menschen dar und solche Sinnbilder mochte man in der barocken Epoche besonders gerne.

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7. März 2007, Kunst und Küche:

Das Bankett zu Ehren des Zöllners Rousseau

Picasso stöberte immer wieder auf der Suche nach Anregungen für seine Kunst durch die Trödelgeschäfte in Paris und eines Tages kauft er für 5 Francs das Bild einer Frau mit strengem Blick und schwarzem Kleid, das ihn seltsam berührt. Der Maler ist der Zöllner Rousseau, einem Angestellten bei der Zollverwaltung Paris, der einen naiven Malstil zum Kult entwickelte, dem auch Guillaume Apollinaire einen Essay gewidmet hatte. Und man beschloss: dem Zöllner musste ein Bankett ausgerichtet werden.

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6. März 2007, Museen in der Region:

Museum Schloß Morsbroich

Leverkusen hat noch sehr viel mehr zu bieten als die weltgrößte Leuchtreklame (Aspirin): ein kleines aber feines Museum moderner Kunst, das allein schon mit seinem guten Internetauftritt Lust auf einen Besuch macht. Das Museum zeigt immer wieder Ausstellungen, die zeitgenössische Positionen in einen spannenden Diskurs stellen und auch die aktuelle "Personal Affairs" schließt sich diesem Ansatz an. Junge Künstler fragen nach dem Wesen der Intimität und beantworten dies mit unterschiedlichen Bildmotiven an der Schwelle zur Öffentlichkeit.

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Die Star-DJane Rachel Auburn als Mutter von Wolfgang Tillmanns fotografiert - allerdings in absolut inszenierter Pose und mit sicherem Blick für die Öffentlichkeit

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5. März 2007, Fundstücke:

Dialog der Künste - Fünfuhrtee

Das wäre eine feine Begegnung: Max Ernst und Lewis Carroll treffen sich zu einem gepflegten Fünfuhrtee und tauschen ihre Nonsens-Gedanken aus. Tatsächlich hat solch eine Begegnung virtuell stattgefunden und zwar 1970 als Max Ernst eine Edition von Lithographien unter dem Titel "Lewis Carrolls Wunderhorn" veröffentlichte, die gemeinsam mit Texten von Lewis Carroll gedruckt wurde. Schon die frühen Surrealisten verehrten Carroll und dessen Texte wie "Alice im Wunderland". Carroll, der eigentlich Charles Ludwidge Dodgson hieß und Mathematik-Professor war, gilt vielen als der Wegbereiter der Moderne. Seine Texte erschließen die Bereiche des Unbewußten und des Unergründlichen und sind in diesem Aspekt der surrealistischen Bewegung Vorbild und Inspiration gewesen. In der Übersetzung von Christian Enzensberger stelle ich Carrolls Gedicht "Jabberwocky" einer Lithographie von Max Ernst gegenüber.

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2. März 2007, Fundstücke:

Künstlersozialkasse

Ist derjenige ein Künstler, der in die Künstlersozialkasse aufgenommen wird? Mh, wäre mal zu überlegen, ob dies ein Kriterium für Kunst sein könnte. Die Idee, Kunstschaffende darin zu unterstützen, Kunst zu schaffen, indem man ihnen bei der Beschaffung des täglichen Brotes ein wenig unter die Arme zu greifen, finde ich ja grundsätzlich gut. Allerdings ist der Verwaltungsaufwand und die auszufüllenden Begleitbögen schon wieder eine Hürde, die gerade kreative Menschen kaum zu nehmen wissen. So kommt es dann auch immer wieder vor, dass sich dort Menschen, die vom Künstler Lichtjahre entfernt sind, als Versicherte wiederfinden, nur weil sie findige Marketingmenschen sind, die BWL studiert haben, oder Ähnliches und den ein oder anderen Konzepttext in ihrem Job verfassen müssen und sich deswegen als ultra kreativ ansehen. Aber man will nicht meckern. Schon gut, dass es sie gibt, die Künstlersozialkasse. Allerdings gibt es derzeit auch immer wieder ein Gerüttel an den Strukturen und z.B. die Klage eines Tätowierers, der sich hier auch versichert finden will, führte zu einer ausführlichen Debatte im Bundestag. Der Kulturrat berichtet hier sehr aktuell in seinem neuesten Newsletter.

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Einem neuen Urteil des Bundesgerichtshofes zufolge ist also Tätowierung eindeutig keine Kunst. Dass es angefangen von den interessanten kulturgeschichtlichen Wurzeln der Körperbemalung bis hin zu den aktuellen Stars einer neuen Subkultur - wie z.B. Alex Binnie - wirklich mehr Aspekte eines Kunstwerkes gibt, wurde hier natürlich völlig außer acht gelassen. Daher im Nachfolgenden noch einmal die Diskussion um die Frage, wer in die Künstlersozialkasse darf im O-Ton für alle, die es genauer wissen wollen.

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1. März 2007, Köln Kultur:

Hier tut sich was

"Das Loch" e.V. und die europäische Kunsthalle waren bislang interessante Initiativen, die sich jedoch eher virtuell bzw. in entsprechend engen Kreisen der Kunstszene verdeutlichten. Doch jetzt - im Jahr von documenta und Skulpturen Projekte Münster - erfolgt ein wahrer Paukenschlag: die erste Ausstellung der europäischen Kunsthalle mit Projekten und Konzepten für ihre Gestaltwerdung zieht sich einmal durch die Kölner Innenstadt. An verschiedenen öffentlichen Plätzen, Institutionen, Geschäften etc. finden sich ab morgen die Ideen verschiedener Künstler ausgestellt, die zeigen, wie eine solche Kunsthalle aussehen könnte. Von sehr realen Vorschlägen zur praktischen Umsetzung bis hin zu Denkmodellen liefern Künstler wie Laurence Weiner, Olaf Nicolai, Eric van Lieshout, Tobias Rehberger sind dabei und vervollständigen einen Reigen von insgesamt 22 Orten (zweimal elf???)

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